Das alte Turbinenhaus - Strom aus Wasserkraft

Bis in die 1930er Jahre waren viele Extertaler Dörfer und abgelegene Ortsteile ohne Stromversorgung. Statt Glühbirnen sorgten Petroleum-lampen für funzeliges Licht im Haus. Manche Hofstätten und Häuser erhielten sogar erst in den Nachkriegsjahren einen Stromanschluss. Ganz ohne Strom war das Extertal aber nicht, denn an einigen Bächen wurde die Wasserkraft zur Stromerzeugung genutzt. So auch hier am Hagendorfer Bach. Mittels eines Staudammes, der noch immer gut (vom Graf-Uffo-Weg) zu erkennen ist, wurde tagsüber das Wasser angestaut. Bei Bedarf wurden die Schotte geöffnet und das Wasser lief über eine Rohrleitung zum 100 Meter unterhalb errichteten Turbinenhäuschen. Das Gefälle reichte aus, um eine kleine Turbine zu betreiben. Die Betonrohre, durch die das Wasser wieder dem Bach zugeführt wurde, sind heute noch zu sehen. Der kleine Turbinenschuppen wurde Anfang der 1990er Jahre wegen Baufälligkeit abgerissen. Heute zeugen nur noch die Betonrohre und der Staudamm vom einstigen Hagendorfer Wasserkraftwerk. Text und Fotos Hans Böhm

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Das Turbinenhäuschen um 1980

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Die Reste der Betonrohrleitung liegen immer noch gut sichtbar im Hagendorfer Bach.

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