Die »Zerschossenen Findlinge«

Das Bohrloch für die Sprengladung ist am »zerschossenen« Findling noch gut zu erkennen.

Aus lauter Langeweile haben Soldaten der deutschen Wehrmacht in den 1930er Jahren zwei Findlinge im Gersiektal gesprengt (»zerschossen« hieß das früher), obwohl das Tal wegen seines weit und breit einzigartigen Findlingvorkommens bereits 1926 unter Naturschutz gestellt worden ist. Ob die Soldaten sich dessen bewusst waren, ist nicht überliefert.​
Ein »zerschossener« Findling ist direkt am Einstieg des Patensteiges zu finden. Das Bohrloch für die Sprengladung ist bei diesem Stein immer noch sehr gut zu erkennen. Die Ladung war immerhin stark genug, den recht großen Stein in zwei Teile zu zerlegen. Das abgesprengte Stück ist unter dem Steg einige Meter Bach abwärts zu finden. Ein Stück weiter Bach aufwärts liegt ein zweiter großer »zerschos-sener« Findling.

  Text und Fotos: Hans Böhm

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Etwa 70 Meter Bach aufwärts liegt rechterhand ein weiterer  »zerschossener Findling«, der bei der Sprengung in vier Teile  zerlegt wurde. Hier befindet sich der "Einbeerenplatz". Das Bild zeigt den Zustand um 1990.

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