Die Butterquelle - eine natürliche »Kühlanlage«

Noch bis in die 1950er Jahre wurde die Butterquelle im Hangwald als Kühlung für Milchkannen genutzt. Zur Butterherstellung musste die Milch gut gekühlt werden. Die Quelle sprudelte damals noch kräftiger und lieferte auch in den heißesten Sommern klares, eiskaltes Wasser (ca. 9° Celsius). Um sie vor Verunreinigungen zu schützen (vor allem Laub), war sie mit einem kleinen Dach und Seitenschutz versehen. Erreichbar war die Quelle über einen Pfad mit Holzgeländer. 2016 wurde die Quelle  vom Patensteigteam neu gefasst und könnte bei Bedarf wieder als Kühlung henutzt werden.

Leider sickert das kühle Nass heute nur noch spärlich aus dem Fels und teilt damit das Schicksal vieler anderen Quellen und Quellbäche, die infolge des Klimawandels mehr und mehr austrocknen. Diese natürliche „Kühlanlage” ist ein gutes Beispiel für den Erfindungsreichtum unserer Vorfahren. Sie kostete nichts und war jederzeit verfügbar. Allerdings war es sicherlich kein Zuckerschlecken, die schweren Milchkannen zur Quelle zu transportieren. Text und Foto Hans Böhm

Die Butterquelle wurde im Laufe der Jahre  mit Laub, Ästen und Steinen verfüllt  (Bild oben 1990). 2016 fasste das Patensteig-team die Quelle neu ein. Seitdem  liefert sie wieder klares frisches Quellwasser

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Die Butterquelle nach der Neueinfassung 2016.

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