Der Katzengoldsteinbruch

Nur einen »Katzensprung« abseits des Patensteiges liegt der Katzengoldstein-bruch. Bei Mineraliensammlern war er früher wohlbekannt, denn nur hier gab's weit und breit die begehrten goldenen Pyrite. Heute ist diese Pyritschicht »ausgebeutet«. Das weitere Vordringen in die Wand kann lebensgefährlich werden, wie die 2007 und 2010 nieder gegangenen Felsstürze beweisen. Zu Schaden kam dabei glücklicherweise niemand.​

»Katzengold« oder Schwefelkies heißen die Pyrite im Volksmund - und das aus gutem Grund: Pyrit ist ein häufiges und vielgestaltiges, meist metallisch glänzendes Mineral mit der chemischen Formel FeS²  (Eisen-Schwefelverbindung) - zwar kein wertvoller, aber bei Sammlern begehrter »Bodenschatz«. In der Regel sind die Pyrite im Extertal silberfarben bis bräunlich und glänzen metallisch. »Goldene« Pyrite konnte man nur im Fütiger »Steinbruch« finden.
Die Bezeichnung Steinbruch ist genau genommen falsch, denn der hier anstehende Kalkstein ist zwar ziemlich hart, aber trotzdem brüchig. Die richtige Bezeichnung wäre Mergelkuhle. Mergel  wurde früher zum Mergeln (Kalkersatz) der Felder und als Schotter zum Wegebau gebraucht.   Text und Fotos Hans Böhm

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Dieser Glücksfund gelang Georg Niederbracht (†) , Bösingfeld, im Jahr 1982.

Der Katzengoldsteinbruch an der Extertalstraße. Nur mit ganz viel Glück kann heute noch fündig werden.

Der Steinbruch um 1910. Noch gut zu erkennen ist  der alte Römerweg (rechts).

Fundstücke aus dem Katzengoldsteinbruch (um 1980)

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