Die Königskiefer im Extertal gilt als eines der prächtigsten Exemplare ihrer Art in Lippe. Kiefern, eine recht anspruchslose Baumart und oftmals Pionierpflanze auf mageren bis trockenen Böden, sind in Lippe nicht häufig zu finden. Die Böden der Wälder in der Region sind für diese Nadelbäume nach forstfachlicher Einschätzung zu gut. Welch majestätische Erscheinung eine Kiefer deshalb hier entwickeln kann, zeigt die so genannte Königskiefer im Heidelbecker Forst: Ihr stattlicher Wuchs lässt sie aus einem rund 60 Jahre alten Fichten bestand sprichwörtlich herausragen. Die Königskiefer wurde vermutlich gepflanzt und aufgrund ihrer Schönheit in die nächste Waldgeneration übergehalten, kein Förster des Landesverbandes Lippe- dem der Wald gehört - hat es bisher übers Herz gebracht, sie zu ernten. Knapp 200 Jahre ist die Kiefer alt. Ein Blick in ihre Krone zeigt, dasssie in einem äußerst guten, gesunden Zustand ist — und deshalb schon manchen Sturm überstehen konnte. Der Schaft ist sehr gerade gewachsen, die Spiegelrinne im oberen Stammbereich ist typisch für Kiefern: Sie entsteht durch abgestorbene Rindenschuppen. Die Königskiefer, die ihren Namen von den Kalletaler Förstern aufgrund ihres beeindruckenden Wuchses erhielt, wird der Landesverband Lippe erhalten. Kiefern können Wuchshöhen von über 50 m erreichen und bis 1000 Jahre alt werden: Vielleicht schafft das auch die Königskiefer, die mit beeindruckenden Werten aufwartet: Höhe: ca. 35 m, Umfang: ca. 2,10 m, Durchmesser in Brusthöhe: ca. 0,80 m.

Die Königskiefer

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