Das RAD-Arbeitslager auf der »Kleinen Heide«

Der Reichsarbeitsdienst (RAD) wurde zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit 1933 eingerichtet. Ab 1935 wurde er für Männer und Frauen im Alter ab 18 Jahre, die arbeitslos waren, zur Pflicht. Hier auf dem Berg, wie die Kükenbrucher ihn nennen, wurde eine Ödlandkultivierung durchgeführt. Alles war schräg angelegt, es gab hier Mergel und Steine. Die Fläche wurde bis zum heutigen Windrad (SilWiA) kultiviert. Es waren zum Teil Gärten und Obstwiesen, die von Silixer und Kükenbrucher Bürgern gepachtet werden konnten. Die Arbeiter waren auf dem Hof Hugenberg an der Kükenbrucher Straße untergebracht. Sie kamen größtenteils aus dem Ruhrgebiet. Die Erträge waren aber mehr als mager. Das Acker- und Gartenland wurde deshalb aufgegeben und verwilderte nach und nach. Eine Zeit lang dominierte Heidekraut die Flächen, deshalb der Name »Kleine Heide«, der heute allerdings fast vergessen ist. Denn die Kirchengemeinde nahm hier später Anpflanzungen vor. So entstand der Zustand, wie er heute noch anzutreffen ist. Der Gedenk­stein ist als Erinnerung an diese Zeit geblieben.

Der Gedenkstein bei seiner Einweihung. Die ur- sprüngliche Inschrift ist heute leider nicht mehr vorhanden.

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