Pro & Contra: Schilderwald im Kreisel

Dafür

Sie haben die Eigenwerbung der Rxtertaler Bürger treffend als langgepflegte Sitte bezeichnet. Da unterscheidet sich boesingfeld wohltuend von anderen Gemeinden und das finde ich klasse. Es ist immerhin auch ein Ausdruck, dass das Extertal lebt,  wie es ja auch gewünscht wird. Ich bin froh darüber, dass die verantwortliche Instanz diese Art der Werbung zulässt und sie nicht strickt verbietet. Das der Kreisel ringsum beworben wird,  wie im Exteraler Spiegel gezeigt, ist doch eher selten.

Ich finde aber man sollte ein paar Punkte beachten.
1. Jeder sollte sich gewissenhaft vornehmen, seine Plakate auch wieder zu entfernen.

2.Jeder sollte sie gut gegen wegfliegen sichern.

3. Die Arbeit die Frau Deppe in die Beete steckt, sollte nicht beschädigt werden.

Wenn dann noch die Schilder ansprechend gestaltet sind ist alles super.

Also ich bin für Werbung im Kreisel!

Matthias Tegeler, Asmissen

 

Ich bin ein Befürworter der Plakate. Es sind nicht immer alle mit viel Herzblut gestaltet und Aufgestellt, doch sieht man wie schön es ist wenn man in einem überschaubaren Ort wohnt, wo doch die Wiedererkennung  der Bürger hoch ist. Persönlich fände ich es sehr schade, wenn von Seiten der Gemeinde eingegriffen wird. Die Sicherheit der Bürger sollte natürlich Vorrang haben.
Stephan Lambrecht, Bösingfeld

 

Meine Meinung:   Öffentliche Bekanntmachungen im Kreisel: Ja, Private: Nein.

Wen interressiert es denn , ob Friedrich-Wilhelm 30 wird , und fegen muss. Oder unsere Oma rüstige 70 wird.

Ursula Wolf, Asmissen

 

Liebes Team vom Marketing Verein,

ich würde mich gerne zu den Schildern im Kreisel äußern, da ich es schade fände, wenn sie ganz verschwinden müssten. Es ist verständlich, dass manche die Plakate nicht so schön finden, da sie nicht immer perfekt aufgehängt sind und manchmal nach einer Nacht schon auf dem Boden liegen, aber die Plakate sind ja einfach als nette Geste gemeint! Die meisten kümmern sich außerdem auch darum, dass die Plakate wieder verschwinden und nicht liegenbleiben. Solange keine Firmen etc. ihre Plakate dort aufhängen, sondern nur Privatpersonen bei z.B. Geburtstagen, ist das, meiner Meinung nach, völlig in Ordnung. 

Marlena Falkenrath, Bösingfeld

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich finde die Schilder im Bösingfelder Kreisel sind eine echte Bereicherung für den Ort. Zentral gelegen, informativ und gut lesbar.

Wie Frau Irmgard Deppe schon in dem Bericht „Wo das Ehrenamt „blüht““ (Extertalspiegel, 04 Juli 2013, S. 8) anmerkt „Unser Kreisel ist das Entree für Bösingfeld. Das ist unsere Visitenkarte.“ Sozusagen ein „Tor zu lokalen Informationen“ oder eine „große Litfaßsäule“ mit der Bevölkerung und Vereine die Gemeinschaft an Erfolgen, Terminen oder besonderen privaten Anlässen teilhaben lässt. In Zeiten, in denen immer weniger Bürger die lokale Tagespresse verfolgen ist dies eine gelungene Alternative und vor allem ein kreatives Informationsmedium, dass ein großes Publikum aus nah und fern erreicht. So erlebe ich die Fahrt durch den Bösingfelder Kreisel als eine tolle und vor allem informative Abwechslung und spüre deswegen kein Verkehrshindernis. Im Gegenteil es wird eher langsamer gefahren und nicht einfach durchgerast.

„Stein des Anstoßes?“ - Schönheit liegt bekanntermaßen im Auge des Betrachters. Die unterschiedliche Schildergestaltung verdeutlicht meiner Meinung nach unsere bunte Kultur in der Gemeinde – es ist ein Abbild der Bürgerinnen und Bürger die hier leben und sich so auf Ihre Art und Weise engagieren.

Karoline Golabeck, Meierberg

 

WAS IST DAS FÜR EINE FRAGE??
Den Kreisel sieht man alle Tage
und liest das neueste täglich dort -
und jetzt soll diese Info fort?
Hiermit möchte ich verkünden
und hoffentlich eine große Gruppe finden,
die viele Mails zur Erhaltung schreibt,
damit der Kreisel als Info-Platz bleibt!

 
Ich bin unbedingt dafür, dass die Kreisel-Innenfläche weiterin genutzt werden darf, um auf besondere Vorkommnisse, Ehrentage, Veranstaltungen u.a. hinzuweisen.

Elisabeth Kuhfuß, Bösingfeld

 

Ich persönlich finde es eine Bereicherung für den Ort, solange die Schilder nicht länger als nötig im Kreis verweilen, komplett wieder zurück gebaut werden und die Blumenbete nicht darunter leiden!

Die meisten Schilder sind informativ, manche auch lustig und mit viel Mühe sowie Kreativität erstellt worden. Mich ärgert an der geduldeten Tradition höchstens, dass einige Mitbürger in nächtlichen Streifzügen durch den Ort/durch den Kreisverkehr Ihren Unmut an den Schildern auslassen und meist nicht nur an diesen ...

Stefan Korbach, Bösingfeld

 

Dieser Ort lebt, das dachte ich vor über 2 Jahren als meine Familie und ich hier hergezogen sind und wir um den Kreisel fuhren.

Ein Kreiselmarktplatz mit Neuigkeiten und dabei sieht der Kreisel noch schön in Stein gebettet aus. Im Sommer die grünen Bäume und die schönen Rosenbeete (Danke an die Pflegerin) und im Winter sind die Bäume beleuchtet. Das gefällt uns.

Die Schilder, Transparente und Geburtstagswünsche im Kreisel sind ein Zeichen der Lebendigkeit von Bösingfeld.

Für mich heißt das: Hier paßt etwas, hier freuen sich Familienmitglieder über den 18. Geburtstag oder das Fegen beim 30igsten oder oder oder und da zeigen sie am Kreisel. Es wirkt wie eine große Dorfgemeinschaft und das ist schön und wichtig in der heutigen Zeit.

Früher saßen die Menschen auf dem Dorfplatz und erzählten sich solche Dinge. Heute gibts sowas gar nicht mehr.

Warum dann nicht einen Kreisel nutzen?

Sandra Hambrügge, Nalhof

 

Meiner Meinung nach gehören Plakate zum Kreisel dazu und sind aus dem Ortsbild gar nicht mehr wegzudenken. Sie dienen als Werbetafel für Vereine oder zur Bekanntgabe von besonderen Anlässen. Es ist eine günstige und sehr effektive Art, auf etwas aufmerksam zu machen. Gerade für Vereine ist dies eine gern genutzte „Plattform“, weil das Budget für Werbemaßnahmen immer knapp ist. Ich finde es gut so und es sollte auch so bleiben.

Anna Carina Uhlenbrok, Asmissen

 

Ich finde das Aufstellen von Plakaten im Kreisel eine wunderbare Art und Weise auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Ich erwisch mich selber immer wieder dabei das ich es wirklich auch berührt wenn ich mal ein Plakat erblicke, das man auch ansieht , das es mit Liebe gemacht worden ist. Klar man hat immer mal ein nicht so schönes dazwischen, dennoch sehe ich dies als Bereicherung für Extertal, speziell für Bösingfeld. Das es manchmal auch Verkehrsrisiko ist wenn die Plakate nicht richtig befestigt sind gebe ich der Kontra-Seite recht, jedoch da könnte man schnell ändern. Man müsste z.b 2 Drahtbänder zwischen die Bäume spannen und schon kann man einfach und sicher die Aufhänger befestigen. Außerdem dem denke ich, dass wir nicht unbedingt auf unseren Auftritt für Touristen Gedanken machen, sondern eher für die Bösingfelder. Bösingfeld hat den Ruf erholsam, landwirtschaftlich schön zu sein, aber auch langweilig oder "altmodisch",würde ich sagen. Bösingfeld besteht nicht nur aus älteren Menschen. Ja ist gibt sogar junges Volk in Bösingfeld. Und ich finde es Super auch für junge Menschen sich so kreativ zu zeigen. Ich finde es auch eine schöne Erinnerung an besondere Ereignisse, wie z.b. Hochzeiten, etc. Ich habe selber für Freunde ein wunderschönes Plakat zur Hochzeit in den Kreisel gestellt. Das Brautpaar hat das Plakat nach rund 4 Jahren immer noch. Um mal zum Schluss zu kommen. Die Plakate im Kreisel sind Super. Verbesserung für Sicherheit:bessere Befestigungmöglichkeiten.

Patrick Winkelhane, Bösingfeld

 

Unser Kreisverkehr ist nicht nur der zentrale Punkt für den Verkehr. Hier trifft man sich zum Autokorso nach gewonnenen WM Spielen. Frische ledige Dreißigjährige stehen mit Schürze und Grill im Kreisverkehr und versuchen zur Freude der Geburtstagsgemeinde Grillwürstchen an den Mann zu bringen. Durch ein Plakat ist klar, der Dreißigjährige reinigt auch noch unsere Rathaustreppe. Viele andere Ereignisse werden so bekanntgegeben. Die Vielfalt ist groß. Vom besprühten Bettlaken bis zur professionellen Botschaft. Und doch alles Unikate. Da treffen sich Freunde und Verwandte und gestalten für eine/n Liebgewonnene/n  in geselliger Gemeinschaftsarbeit ein Plakat. Mit viel Einsatz und Vorfreude auf das bevorstehende Ereignis, wird das Geschaffene im Kreisverkehr der Öffentlichkeit präsentiert. Warum nicht? Dieses häufig genutze Gemeinschaftserlebnis hat schon Tradition. Und Traditionen gibt man nicht auf.

Ingo Milewski,  Schönhagen

Dagegen

Mit Ihrem Artikel zum „Schilderwald im Kreisel“ haben Sie dankenswerterweise ein Problem angesprochen, das die Verwaltung der Gemeinde und an ihrer Spitze Herr Bürgermeister Hoppenberg anscheinend noch nicht als solches wahrgenommen haben.
Wenn der „Extertal-Spiegel“ zu Recht die ehrenamtliche Tätigkeit von Irmgard Deppe im Kreisel lobt und ihr Engagement herausstellt, damit diese öffentliche Fläche nicht verkommt, die - und da schließe ich mich der Meinung von Frau Deppe voll an - „das Entree für Bösingfeld ist“, sozusagen „unsere Visitenkarte“, dann gewinnt der auswärtige Besucher einen schlechten Eindruck von dieser „Begrüßungsinsel“. Denn anstatt sich über das Bild blühen­der Pflanzen freuen zu können, wird den Ankömmlingen ein meist chaotisches Bild von Bett­laken und beschmierten Plakaten geboten, auf denen primitive Hinweise auf vermeintlich wichtige persönliche Ereignisse zu lesen sind. Wie absurd!
Mich würde interessieren, ob die „offizielle Stelle“, die diesen Unsinn duldet, eine Haftung für den Fall übernimmt, dass Verkehrsteilnehmer durch die oft die Sicht versperrenden flattern­den „Neuigkeiten“ abgelenkt werden und womöglich andere und sich selbst gefährden. Wo eigentlich kann man in den Verwaltungsver-ordnungen nachlesen, dass jedermann nach Gutdünken seine Mitbewohner auf öffentlichen Grundstücken durch persönliche Meinungs­äußerungen nerven kann? Würde eine derartige Genehmigung bzw. Duldung auch für Pla­kate gelten, die auf Gaststätten oder Geschäfte hinweisen?
Ich meine, die Umgebung des Kreisels sollte einladend und ortsverschönernd wirken und nicht durch „Flattermänner“ zweckentfremdet werden. Gelungene Beispiele gibt es zur Ge­nüge.

Klaus Leusser, Bösingfeld

 

 

Diese Unsitte ärgert mich schon sehr lange!!!

Der Kreisel ist das Eingangstor zum Flecken Bösingfeld und sollte einladend sein und dem Niveau einer Gemeinde entsprechend ausgestaltet und gepflegt werden. Würde Irmgard Deppe das Amt der „Rosengärtnerin“ nicht selbstlos seit Jahren übernehmen, ich möchte nicht wissen, wie der Kreisel sonst aussehen würde.

Viele Nachbarorte machen es Bösingfeld vor, wie ein gepflegter Kreisel aussehen soll und nicht als „Bettlaken Wäscheleine“ mit privaten Themen fungiert. Bemalte Bettlaken sind keine Aushängeschilder.

Sicherlich ist es anders zu betrachten, wenn Vereine im öffentlichen Gesamtinteresse, wie „Extertaler Musikanten“, „Schützenverein“, „Freibadverein“, „Reiterverein“ etc. Infotafeln aufstellen. Diese sollten jedoch einer Norm unterstellt werden. Ein sehr gutes Beispiel ist die Infotafel des Maketingvereins am Parkplatz „Alte Linde“.

Wenn es mit dieser eingeleiteten Umfrage gelinkt, was ich sehr hoffe, dass diese Unsitte beseitigt wird, schon jetzt meine Anerkennung und Glückwunsch.

Bernd Begemann, Bösingfeld

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