Die Stechpalme (Ilex) - Schön, aber sehr giftig!

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Fruchtstand

Die in vielen Regionen seltene Stechpalme (Ilex) ist bei uns im Extertal häufig anzutreffen. Als immergrüner Strauch erreicht sie eine Höhe bis 5 Meter, kann aber auch bei günstigen Bedingungen zu einem Baum mit bis zu 15 Metern Höhe heranwachsen.
Der Name geht auf die Dornen an den Blatträndern und auf die christliche Tradition zurück, am Palmsonntag Ilex und andere Pflanzen anstelle echter Palmen zu verwenden. Als immergrüne Pflanze und damit als Inbegriff ewigen Lebens stand die Stechpalme schon bei Kelten, Römer und Germanen hoch im Kurs. Die Druiden hängten in der kalten Jahreszeit Ilexzweige in ihren Behausungen auf, um Feen und anderen guten Wald-geistern Unterschlupf zu bieten. Stechpalmenzweige wurden vielfach auch verwendet, um Unheil abzuwehren, denn man sagte ihnen magische Kräfte nach, die  Schutz vor Blitzschlag, Hexenzauber und bösen Geistern bieten sollten.
Ilex kann bis zu 300 Jahre alt werden. Das sehr harte, schwerspaltige Holz, das leicht Politur annimmt, wurde zu Drechslerarbeiten, Werkzeug-stielen und Spazierstöcken verarbeitet.
Das Holz, die Blätter sowie die (roten) Beerenfrüchte sind für Menschen stark giftig, für viele Vogelarten sind sie hingegen eine wichtige Nahrungs-quelle im Winter. 20 bis 30 rote Beeren gelten für Erwachsene als tödliche Dosis, bei Kindern entsprechend weniger. Symptome einer Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Lähmungen, Nierenschä-den, Durchfall, Magenentzündung, Schläfrigkeit. Text und Foto Hans Böhm

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Blüten

Knospen

Vogelfutter im Winter

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