Die Terrassenfelder -

Kartoffeln am Steilhang

Noch gut zu erkennen sind die schmalen Terrassen am Steilhang über dem Hagendorfer Bach. Unter größten Mühen wurden hier vor über 100 Jahren Trockenmauern aus Bruchsteinen angelegt, um die sehr schmalen Felder zu stützen. Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass hier, wo heute der Wald wächst, einstmals Kartoffeln kultiviert wurden. Oberhalb der alten Felder zeugen heute noch alte Apfelbäume vom einstigen Gartenland. Warum die Menschen seinerzeit solch schwere Arbeit für ein paar Kartoffeln und andere Feldfrüchte auf sich nahmen, ist damit zu erklären, dass die meist zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichteten Hofstellen kaum mehr als zwei Hektar Land ihr eigen nennen konnten. Um über die Runden zu kommen, musste praktisch jeder Quadratmeter optimal genutzt werden - wenn sonst nichts anderes zur Verfügung stand, eben auch extreme Hanglagen. Ähnliche Terrassenanlagen sind in Nösingfeld am Saalberg zu finden.                                                                        Text und Fotos Hans Böhm

Nach über 100 Jahren sind die Mauern immer noch recht standfest.

Im Jahr 1989 waren die Trockennmauern noch erstaunlich gut erhalten. Aber der „Zahn der Zeit" nagt unentwegt.

Gerade mal vier bis fünf Meter breit waren die Felder, die dem Steilhang in mühevoller Arbeit abgerungen wurden. Der Boden war alles andere als fruchtbar. Die Feldfrüchte mussten im Sommer oft gegossen werde - eine echte Plackerei das Wasser aus dem Bach hochzuschleppen ...

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