Eine nicht alltäglich »Tischgesellschaft«

Foto: Hans Böhm

Das sieht man vermutlich auch nicht alle Tage: Ein Igel speist mit zwei großen Nacktschnecken gemeinsam aus einem Napf mit Katzenfutter. Igel haben Nacktschnecken keineswegs "zum Fressen gern", vertilgen sie aber bei sehr knappem Nahrungsangebot schon mal - aber nur sehr, sehr selten, weil sie ihnen zu schleimig sind. Wenn ein Igel wirklich eine Nacktschnecke verzehren will, rollt er sie zuerst einige Male herum, um den Schleim ein wenig abzuwischen. In diesem fotografierten Fall kann von "knapper Nahrung" sicherlich keine Rede sein.

Kleinere Gehäuseschnecken stehen dagegen etwas öfter auf dem Speiseplan des Igels. Es gehört ins Reich der Fabel, dass Igel gerne Obst fressen oder gar Äpfel mit ihren Stachel auf-

spießen und transportieren. Bei Untersuchungen der Mageninhalte von Igeln kamen zwar in geringem Maß Pflan- zenteile in vielen Mägen vor, jedoch wurden diese nach ein- helliger Meinung von Fachleuten zufällig aufgenommen. Ganz auszuschließen ist es allerdings nicht, dass Igel in nahrungsarmen Zeiten tatsächlich an herumliegenden Obst knabbern. Man darf aber vermuten, dass sie es mit ähnlicher Begeisterung tun, wie Menschen, die in Zeiten von Hungers- nöten Baumrinde und Wurzeln aßen. Igel ernähren sich hauptsächlich von Käfern, Nachtschmetterlingslarven und Regenwürmer. Dazu kommen Ohrwürmer, Tausendfüßer, Ameisen, Spinnen, Bienen, Wespen und andere Insekten.

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