Weihnachtsmarkt

Bösingfeld in der Krise

Bösingfeld. Stellt euch mal vor: Weihnachtsmarkt in Bösingfeld und keiner geht mehr hin! Weit hergeholt? Nicht wirklich. Es wird Bösingfeldern und Gästen nicht entgangen sein: Der Bösingfelder Weihnachtsmarkt - einer der traditionsreichsten Märkte in der Region überhaupt - schwächelt seit Jahren. Tendenz: abneh- mend. Kurzer Rückblick: Vor 20, 30 Jahren war der Weihnachtsmarkt Bösingfeld ein gesetzter Termin für Bösingfelder und Besucher aus den umliegenden Städ- ten und Gemeinden. Freitag war DER Treffpunkt für Feierwillige aus der ganzen Region und vor allem für "ehemalige" Bösingfelder, die teilweise weite Anreisen in Kauf nahmen, um dieses Event ja nicht zu verpassen. Zigtausende Besucher füllten die Mittelstraße und die örtliche Gastronomie bis auf den letzten Stehplatz. Ein "Ortswechsel" war oft nur über die Seitenstraße möglich, weil's einfach kein Durchkommen gab.

Und heute: Der Besucherandrang wird von Jahr zu Jahr überschaubarer, die Lücken zwischen den Ständen werden größer und die Motivation von Schaustellern und beteiligten Vereinen passt sich da an.Noch herrscht relativ viel Gedränge um die Vereinsbuden, aber eben nur noch da. Wer mit "seinem" Verein und "seinen" Leuten feiern möchte, kommt auf seine Kosten. Aber wie lange noch, wenn's so weitergeht?Das beliebte Motto "Das haben wir immer so gemacht", greift schon länger nicht mehr. Es braucht also neue Konzepte, um den Bösingfelder Weihnachtsmarkt wieder attraktiver zu machen. Wobei man wohl eher von Kirmes statt Weihnachtsmarkt sprechen sollte, denn Weihnachtliches ist auf dieser Veranstaltung kaum zu finden.

Offizieller Veranstalter des Marktes ist die Gemeinde in Person von Marktmeisterin Sandra Becker. Sie weiß zu berichten, dass es immer schwieriger wird, Schau-steller und Fahrgeschäfte für den Bösingfelder Markt zu gewinnen. Der organisatorische Aufwand, der hinter dem Bösingfelder Weihnachtsmarkt steht, ist enorm. Man denke nur an die Strom- und Wasserversorgung der Stände oder an die vielen behördlichen Auflagen, die erfüllt sein wollen.

Ein Zugpferd der Bösingfelder Weihnachtskirmes sind seit vielen Jahren die Stände der Vereine. Aber sie allein werden den Markt auf Dauer nicht retten können, jedenfalls nicht, wenn alles so weiter läuft wie bisher. Eine tolle und sehr beliebte Aktion für Kinder und Familien ist der Auftritt des Weihnachtsmannes am Sonntag, der dank des Sponsorings von Ralf Kühme (REWE) alljährlich stattfinden kann und für großen Andrang sorgt. Aber auch das reicht natürlich nicht, um den Fortbestand des traditionsreichen Marktes zu sichern.

Frische Ideen sind also gefragt. Was meinen Sie, was kann man tun, damit der Bösingfelder Weihnachts- markt wieder ein Anziehungspunkt für Bösingfelder und Gäste aus nah und fern wird. Wir freuen uns auf alle Ideen und Vorschläge, egal ob per Telefon (05262 99 68 24), E-Mail (marketing-extertalt-online.de oder Brief (Marketing Extertal e.V., MIttelstr. 10-12, 32699 Extertal).

 

Kerstin Dubbert

Hallo liebes ExtertalSpiegel-Team, ich finde, man sollte aus dem Bösingfelder Weihnachtsmarkt einen wirklichen Weihnachtsmarkt machen und die Kirmes weglassen. Warum können nicht die einheimischen Vereine ihre Hütten zusammen stellen, und die großen Karussells und die auswärtigen Verkaufsstände lässt man weg. Vielleicht wäre ein kleines Karussell für die ganz Kleinen ganz schön. Ein paar Holzbuden rund um die Kirche hätten sicherlich mehr Weihnachtsflair als der Weihnachtsmarkt in der jetzigen Form.

 

Edith HausstätterVerändern - statt verbessern  - und doch verbessern. Die Tatsachen kennen wir alle. Jeder ist mobil und fährt gerne zu den größeren Weih- nachtsmärkten in die umliegenden Städte. Das ist verständlich, der Stimmung, der Vielfalt, der weihnachtlichen Atmophäre wegen und das wird sich in Bösingfeld, so schön es auch war, nicht wieder herbei- zaubern lassen. Wir müssen das nun mal erkennen und bekennen.       Sparen wir doch den Aufwand und die Kosten und gestalten ein Adventswochenende nur für die kleinen Gäste. Für sie und deren Eltern ist es im großen Gewühle der Städte eh kein Vergnügen. Es genügt ein Kinderkarussell, eine "Süße Bude", Waffen, Kakao und ein Weihnachts- mann (dank Ralf Kühme REWE).  Alles auf dem Kirchplatz ergäbe sicher eine vorweihnachtliche Stimmung und würde auch unserem Ort gerecht werden, der in der Lage ist sich Veränderungen zu stellen. War immer so  -  geht nicht mehr ! 

 

Susanne Kuhlmann, Alverdissen

Ihr sind nur Imbiss und Getränkestände zu wenig. Deshalb geht sie nicht mehr zum Bösingfelder Weihnachtsmarkt. Ihr fehlt das weihnachtliche Flair. Sie wünscht sich Weihnachtsstände,  Weihnachtsmusik und einen Stand mit Weihnachtsgeschichten für Kinder.

 

E-Mail von "Heiß Beate"

Ich schließe mich der Schreiberin aus Alverdissen an. Ihr solltet von der Kirmes wegkommen u weihnachtlich werden. Eine Kirmesbude weniger u dafür mehr Handwerk ect. abends die besoffenen Jugendlichen, die sich nur prügeln. Um 18 Uhr die Stände dichtmachen u alles ist gut

 

Email von Katrin.kr52@gmail.com

Ich bin auch der meinung das es mehr für die klein Kinder geben sollte. Man sieht nur noch Jugendliche die sich Besaufen und es dann zur schlägerei kommt,und das wird von jahr zu jahr immer schlimmer und dann wird sich gewundert das kaum noch Leute zum Weihnachtsmarkt gehen, und die stände immer weniger und die Lücken werden immer größer.

 

Michael Weisbecker

Die Antwort auf Eure Frage habt Ihr doch schon selbst gegeben: Vor 20 - 30 Jahren, als noch die Massen kamen, da war es ein Weihnachtsmarkt mit Atmosphäre (so wie heute noch vielerorts, z.B. in Hameln). Jetzt ist es eine Kirmes ohne jedes weihnachtliche Flair, mit extrem lauter Pop-Musik (meinen Hund kann ich schon kaum noch mitnehmen, der dreht durch, kleine Kinder finden auch nichts Artgerechtes, bei mir erhöht sich das Tinitus-Risiko). Wenn ich so etwas will, dann fahre ich nach Willbasen - da hat es dann wenigstens eine gewisse Größe und ein abwechslungsreiches Angebot.

 

Dieter Baumeister

Mein vorschlag wäre .... ein zelt mit musik zum abtanzen ü30 mukke :)

 

Itzy Scheller

Die fahrgeschäfte sollten länger laufen um 12 uhr ist da ja schon feierabend Finde ich einwenig schade weil ich es von damals anders kenne

 

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